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Internationale Hundeausstellung
München
und Nachwuchstag Freising
7/8 März 2009
ausgerichtet vom:

Anreise
6. März
Freitag 11.00 Uhr schon Abfahrt. Erst Conny und Cubaj
abholen, dann gemütlich los.

Nach 45 Minuten Fahrt und Tratsch ... ups da
liegt noch was ganz wichtiges zu hause auf dem Küchentisch. Also noch
mal umdrehen. Nach dem zweiten Anlauf hat dann alles prima geklappt und
wir sind um kurz nach 17.00 Uhr in Freising am Grünen Hof
angekommen.
Zimmer
sind sehr sauber und einfach. Der TV ist Onky schon fast zu gross.
Erstmal mit den Mädels eine kleine Runde laufen. Da hat sich mal wieder
gezeigt was ich für eine schlechte Orientierung habe . Abends haben sich
einige der Berger-Besitzer zu einem gemütlichen Abendessen getroffen.
Frau Reif hat das alles organisiert. Vielen Dank. Das Essen war
superlecker und die Leute lustig. Haben Helene und Walther kennengelernt
die morgen ihren Eddi ausstellen und Silke mit Bletta deren Homepage
ich schon ein paar mal besucht habe.
Da sassen wir bis kurz vor
Mitternacht. Thema Agility und Bergerzucht.
Ausstellung
7.
März
Der Grüne Hof hat extra für uns eine Stunde früher das
Frühstücksbuffet eröffnet. Vielen Dank! Wer testet wie hart die Eier
sind? Das war die grosse Frage des Morgens. Wather musste herhalten.
Ich stellte fest das mein Namensgedächtnis doch nicht so schlecht ist:
Ich konnte mir immerhin schon mal Petras Namen merken... sie korrigiert
mich "Ich heisse Silke"
Abfahrt zur Olympiahalle. Jedes Navi hat einen anderen
Weg angegeben und unseres war wohl das beste. Obwohl wir einiges später
los sind als die anderen waren wir einiges früher dort. Onky musste noch
eine Eintrittskarte holen und dann ab an den Ring der Bergers.
Kleiner, schmaler Ring haben die uns da zugeteilt. Fast kein Platz um die
Stühle zu stellen und die Security hat darauf geachtet das niemand
seinen Stuhl hinter die weisse Linie stellt: Fluchtweg grins.
Helene hat mit Edison vom Julbaldin in der Rüden Zwischenklasse den
1.Platz gemacht, da war Walther aber mächtig stolz. Im Stechen der
schönsten Rüden wurde er dann auch noch erster-bester.  
Marianne
Peter
und Lady (Keoma de la Magie de l'Amouette) waren
angereist um ihr Versprechen einzulösen den Hund einmal auszustellen.
Haben bei ihrer ersten Ausstellung gleich einen 3. Platz kassiert in der
Jugendklasse, ohne vorher zu üben. Sie hat auch einen kleinen Bericht
vom Wochenende geschrieben.
Nun waren wir dran... wir haben aber geübt: Fifty ist
schön stehen geblieben. Richterin Frau Kagel hat diktiert: "Fast 2 Jahre alte
schwarze Mittel-langhaar Hündin, Vorzüglicher Ausdruck, die Ohren
könnten etwas höher angesetzt sein. Vorzügliche Halslänge, etwas
horizontale obere Linie, aber deutlich schräge mittellange Kruppe.
Rassetypische Winkelung der Vorderhand und Hinterhand. Fliessende
Bewegungsabläufe mit der gewollten Dynamik in Vorderhand und Hinterhand.
Sehr freundliche Rassevertreterin." Das mit dem freundlich war auch ein
grosses Stück Arbeit bis sie Vertrauen zu fast allen hatte. Wir haben
den 2. Platz gemacht. Bin absolut zufrieden, wenn man bedenkt das Fifty
am Donnerstag nach dem Spaziergang noch ausgesehen hat wie Schweins.
Donnerstag
Samstag


Offene
Klasse Hündinnen: Silke und Bletta de Kliandie machen den 1. Platz. Gratuliere.
Vorher sagt Silke noch: "Wir machen immer den 3. Platz" Den hat sie dann
auch traditionell bekommen im Stechen der schönsten Hündinnen. Der Rest
des Nachmittags haben wir damit verbracht den anderen Hunden
zuzuschauen, irgendwelchen inkompetenten Leuten die den Berger süss
fanden diese Rasse auszureden (unglaublich was manche Leute für eine
Vorstellung von Hundehaltung haben) und zu dösen, denn in der Halle war
es so eng auf Grund der vielen Leute, das es kein Vergnügen war durch
die Stände zu schlendern. Das Buffet des Club Berger des Pyrenees war
wie immer superlecker und vielfältig. Nachdem die Unterlagen verteilt
waren, zurück zum Grünen Hof um am gemeinsamen Spaziergang teilzunehmen.
Leider war es schon dunkel und ich konnte keine Bilder machen. Was für
ein gewusel. Die arme Silke war noch etwas verstört, sorry Silke, man
trifft nun mal nicht immer einen fremden Mann im Bett und so
schlimm sieht er ja auch nicht aus.
Gemeinsames Abendessen mit vielen Berger-Besitzern. Unter anderem haben
wir Herr Kehrl kennengelernt. War ein interessanter Abend und natürlich
war das Thema Bergerzucht. Es wurde beschlossen, falls Fifty morgen die
Zuchtzulassung bekommt, das sie viele schwarze Rüden auf die Welt
bringen muss. Na dann mal Vorschläge für den richtigen Rüden bitte.
Wurde mal wieder spät bei so einem guten Gesprächsthema und den guten
Gesprächsteilnehmern.
Nachwuchstag 8. März
Frühstück, Koffer packen und Zimmer ausräumen. Onky ist Tanken während
Conny und ich schon mal zur Sportanlage gelaufen sind. Dort konnten
Fifty und Cubaj noch mal richtig über die Wiese toben bevor es ernst
wurde. Unsere "Beste Brownies-Bestechung" von Gestern hat was genutzt
und wir haben die Startnummer 1 + 2 bekommen. Sorry liebe Berliner, die
Brownies waren wohl doch zuuuu lecker aber wir werden uns beeilen damit
auch ihr schnell wieder fahren könnt.
Grosser technischer Aufwand mit den ganzen Kameras.
Zuerst wurden wir an den Posten geholt um Fifty im trab und schritt zu
filmen. Dazu musste Fifty vor, und ich hinter der Wand laufen. Fifty hat
das rucki-zucki verstanden und wir waren mit ein paar Durchläufen gleich
mal damit fertig.

Schon ging es weiter zum vermessen. Herr Kagel hat
Fifty vermessen. Dafür das sie ein Mann vermessen hat, ging es wirklich
gut. Männer sind immer noch etwas unheimlich für sie. Mit der
Schieblehre im Gesicht rumfummeln fand sie gar nicht so schlimm (haben
wir ja auch geübt) aber komischerweise fand sie das Messen der Höhe
nicht so lustig. Danach ging wieder alles relativ glatt. Was da alles
gemessen wird: von Unterschenkellänge über Hintermittelfusslänge bis
Rutenlänge alles wurde notiert. Danach noch zur Beurteilung der
Richterin Frau Kagel. Das war wie an einer Ausstellung: traben, stehen
bleiben, Notizen machen.
Zum Schluss noch Fotos machen. Da kam uns die STOP
Übung sehr zu gute, nur das Fifty einfach immer unter Strom steht, war
schwer zum abstellen. Sie konnte einfach nicht locker dastehen. Nach
einigen Versuchen und etlichen Bildern dann doch das Perfekte Bild.
So.... nun waren wir fertig. Conny mit Cubaj hatten auch nur noch die
Beurteilung vor sich und Onky sass ja schon lange in der Wärme um
gemütlich von dort aus dem Geschehen zuzuschauen.
Den wichtigen Eintrag und Stempel in den Stammbaum
eintragen lassen und so haben wir ab
JETZT
eine Zuchthündin.
Schnell aufwärmen mit einer heissen Schoggi und ein
Stück Tiramisu essen. Frisch gestärkt sassen wir um halb zwölf schon
wieder im Auto um die Heimfahrt anzutreten. Auch die Leute aus Berlin
waren schon am aufbrechen. Irgendwie ging die Heimfahrt schneller
vorbei.
Vielen Dank an Familie Reif für die supertolle
Organisation und der sehr guten Beratung bei allen Fragen.
Vielen Dank Herr Stehlik für die Bilder
Es war nett einige Leute aus dem Internet persönlich
kennenzulernen, unter anderem Sabs und Jutta
Es war ein tolles Wochenende

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